Smarte LED-Lampe TP-Link LB 120 im Test

Im Test das smarte LED-Leuchtmittel LB 120 von TP-Link – Bildnachweis: TestMagazine

 

 

Smarte Leuchtmittel mit Wlan

Der Netzwerkspezialist TP-Link bringt mit der LB-Serie WLAN-Glühlampen auf den Markt, die sich mit dem Smartphone und mit Amazon Alexa steuern lassen. Der chinesische Hersteller von Netzwerk-Produkten erweitert damit seine Smarthome-Palette um die neue Produktreihe der Leuchtmittel LB100, LB110, LB120 und LB130.

Die smarten Leuchtmittel von TP-Link sind WLAN-fähig, können also ohne Hub direkt ans heimische Netz angeschlossen und per Kasa App gesteuert werden – auch von unterwegs. Die Einbindung der Sprachassistentin Amazon Alexa ermöglicht zusätzlich die Steuerung via Sprachbefehl. Die App ermöglicht zudem die Kontrolle des Stromver-brauchs durch die Leuchten in Echtzeit. LED-Leuchtmittel sind im direkten Vergleich bis zu 80 Prozent energiesparender als konventionelle Leuchtmittel. Außerdem weisen sie eine theoretisch deutlich längere Lebensdauer auf.

 

LED Lampe mit integrierten Wlan. Ein Hub ist nicht nowendig – Bildnachweis: TestMagazine

 

Die smarten Leuchtmittel lassen sich eingebunden in ein Wlan-Netzwerk kinderleicht mit der Kasa-App von TP-Link via iOS- oder Android-Gerät bedienen.

Beleuchtungsautomatismen und atmosphärisches Licht auf Sprachbefehl per Alexa oder Google Assistant sollen kein Problem sein. Zudem benötigen die LED-Leuchtmittel von TP-Link keine gesonderte Bridge – sie sind sind WLAN-fähig und verfügen über über eine Schnittstelle damit sie sich auch bei Amazon zur Steuerung via Alexa-fähiges Geräte oder Google Assistant einbinden lassen. Damit läßt sich dann das WLAN-Leuchtmittel auch mit Sprachbefehlen steuern. Die LB-Serie bietet stellt vier Modelle mit unterschiedlichen Funktionsgraden zur Auswahl.

Bei LB120 und LB130 ist die Farbtemperatur variierbar, sodass die LED-Glühbirnen die verschiedenen Nuancen des Tageslichts imitieren oder hartes Weiß abgeben. Mit dieser Tageszyklus-Funktion unterstützt das künstliche Licht zuhause den Biorhythmus der Bewohner. Zusätzlich können sich die Beleuchtungszeiten an Sonnenauf- und Untergang orientieren, sodass das Licht etwa automatisch angeht, wenn die Sonne untergeht.

Im Test die LB 120

Wir haben in unserem test die LB120 von TP-Link einem ausführlichen Test unterzogen. Die lampen verfügen über eine Lichtstärke von 800 Lumen, was dem ungefähren Lichtäquivalent einer Glühlampe mit einer Nennleistung von 60 Watt entspricht. Dabei beträgt die Leistungsaufnahme der LB 120 lediglich 11 Watt. Die dimmbare LED-Lampe verspricht ein sanftes, weißes bis gelbes Licht im Farbtemperaturbereich von 2700 bis 6500 Kelvin. Dabei lassen sich die LED-Lampen in den Tageslichtzyklus versetzen, so dass automatisch Tageslicht nachempfunden wird. Die LED-Lampen von TP-Link passen in eine handeslübliche E27-Fassung.

 

TP-Link LB 120
TP-Link LB 120
Der Netzwerkspezialist TP-Link bringt mit der LB-Serie WLAN-Glühlampen auf den Markt, die sich mit dem Smartphone und mit Amazon Alexa steuern lassen - Bildnachweis: TestMagazine
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Lieferumfang

Der Lieferumfang umfasst das

– Leuchtmittel mit E27 Fassung sowie
– Bedienungsanleitung

 

Inbetriebnahme

Zur Einrichtung der TP-Link LB120 wird neben dem Smartphone oder Tablet keine zusätzliche Hardware oder gar ein Hub oder Bridge benötigt. Einzig eine handelsbübliche E27-Fassung mit Stromversorgung und ein 2,4 Ghz-Wlan müssen vorhanden sein. Die Inbetriebnahme gestaltet sich relativ einfach, sofern ein genügend hohe Wlan-Feldstärke vorhanden ist. Ist das Wlan zu schwach könnte es zu Problemen bei der Einrichtung oder Steuerung kommen, da die Verbindung abbricht.

Während des ersten Starts fordert die App-Kasa den Nutzer zum Anlegen eines TP-Link-Kontos auf. Hierzu bedarf es einer eMailadresse sowie eines genügend sicheren Passworts. Und schon kannes nach Bestätigung losgehen. Mit dem Account läßt sich dann später über die Kasa-App die smarte LED-Lampe wie aber auch andere Devices von TP-Link sogar von außerhalb des eigenenen Netzwerks steuern. Legt man bei der Einrichtung keinen Account an, ist die Steuerung nur über das lokale Wlan-Netzwerk und nicht darüberhinaus möglich,

Bei der Erstinbetriebnahme meldet man das Smartphone in dem Wlan der Lampe an. Bei der Konfiguration wird das Lechtmittel dann mit dem heimischen Wlan bekannt gemacht und gepaired. Ist dieser Vorgang beendet, startet die smarte LED-Lampe neu und verbindet sich automatisch mit dem WLAN. Nun muss der Lampe noch ein Name und Icon zugewiesen werden. Sollte das nicht klappen oder eine Neueinrichtung nötig sein, läßt sich ein Werksreset per mehrmaligen Ein-/Ausschalten herbeiführen. Die Angabe in der Bedienungsanleitung von einem nur dreimaligen Ein/Aus genügt nicht. Bei uns klappte dies häufig erst nach ca. fünfmaligen und schnellem ein-/ausschalten.

Kasa App von TP-Link zur Steuerung der TP-Link-WLAN-Glühlampen

Über die Smartphone-App Kasa für TP-Link funktionieren Endgeräte unter Android und iOS wie Tablets oder das Smartphone als Steuerungseinheit der LED-Leuchtmittel: Hier werden Szenarien programmiert und manuell Dimmgrad oder Farbtemperatur individuellen Wünschen angepasst. Sie ist kostenlos für Android und iOS erhältlich und bedient neben den smarten Glühbirnen des Unternehmens auch bestimmte Lichtschalter, Zwischenstecker, Router und Extender des Unternehmens, beispielsweise den TP-Link HS110 Smart Plug und HS105 Mini. Mit der Kasa App werden auch andere smarte Devices wie Router, Extender und Smart Plugs des Herstellers gesteuert. Die Smartphone-App verfügt über eine Scheduling-Funktion, mit der der Anwender eigene Zeitpläne für das Ein- oder Ausschalten der Glühbirnen einrichten kann. Bei der LB120 lässt sich neben der Leuchtstärke bzw. Lichtintensität außerdem die Farbtemperatur des Weißlichts innerhalb einer Spektrum-Bandbreite von 2.700 bis 6.500 Kelvin den individuellen Wünschen anpassen.

Alternativ passt die Lampe auch ihre Leuchtstärke an den Tageszyklus an. Ähnliche Funktionen bieten auch die Lösungen von Philips Hue sowie Lightify von Osram. Allerdings benötigen die smarten Leuchtmittel von TP-Link im Unterschied zu den Produkten diverser Wettbewerber keine zusätzliche Steuerungszentrale (Hub) oder Bridge. Vielen Nutzern dürften die Einstellungsmöglichkeiten ausreichen.

Mit der Kasa-App läßt sich der genau Energieverbrauch gezielt überprüfen. Wir hatten im test eine Ersparnis von ungefähr 82 %. Dies ohne qualitative Abstriche bei Helligkeit oder Fabtemperatur. Im Vergleich zu reinen LED-Lampen ohne zusätzliche Smart Home-Technik steigt der Energieverbrauch jedoch um etwa 25 Prozent. Statt ungedimmt 11 Watt wie die LB 120 weisen solche Lampen meist nur eine Leistungsaufnahme von 8 Watt auf. Der Mehrverbrauch ist der Steuerungselektronik und dem Wlan geschuldet. Auch befindet sich diese Lampe ja permament im Standby.

 

 

Technische Daten LB120
Produkt TP-Link LB120 LED-Glühbirnen
Lampenfassung E27
Abstrahlwinkel 270 Grad
Dimmbar ja
Protokoll (Wlan) IEEE802.11b/g/n
Wlan 2,4 GHz, 1T1R
Hub Nicht erforderlich
Farbtemperatur 2700 bis 6500 K
Helligkeit 800 Lumen
Leistungsaufnahme 11 Watt
Licht-Äquivalent Ca. 60 Watt Glühlampe
Lebensdauer 25.000 h
Unterstütztes Betriebssystem Android 4.1 und iOS 8 (jeweils oder höher)

 

 

Alexa

Alternativ funktionierte bei uns im Test auch die Sprachsteuerung via Alexa. Um die Lampe über Kasa zu steuern, muss man Kasa nur in der Alexa-App in dem Amazon-System bekannt machen bzw. authorisieren. Das klappte bei uns auf Anhieb. Sogar auf dem Smartphone mit der App Reverb. Neben dem Ein- und Ausschalten lassen sich Dimmschritte per Sprachbefehl steuern. Hierzu wird im Sprachbefehl einfach der vergebene Name mit ein/aus oder heller/dunkler kombiniert.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Die Kasa-App ermöglicht die Leuchten auch als sanften Wecker einzusetzen oder Szenarien voreinzustellen und bei Bedarf schnell abzurufen oder Regeln festlegen, wann das Licht automatisch ausgeht um Strom zu sparen. Die Möglichkeiten der Leuchtmittel der LB-Reihe von TP-Link sind sehr weitreichend. Aktuell optimiert TP-Link die Kasa-App wie aber auch Firmware der Lampe stetig, so dass mit verbesserten oder weiteren Nutzungsszenarien zu rechnen ist.

 

Fazit: Intelligente WLAN-Glühbirnen von TP-Link
Die neue LED-Leuchtenserie von TP-Link verfügt über eine kinderleichte Steuerung – sogar per Sprache. Neben Alexa dürfte dies in Zukunft auch der Google Assistant über die Einbindung in Google Home möglich sein. Der einzige Kritikpunk ist der relativ hohe Preis von knapp 40 Euro, der sich auch über die avisierte Energie-Einsparung kaum herausholen lassen dürfte. Die gute Verarbeitung und der geringe Strombedarf nebst kinderleichter Bedienung kann das Leuchtmittel für sich auf der Habenseite verbuchen. Zur Steuerung wird weder ein zusätzlicher Hub noch eine Smart Home-Zentrale benötigt. Überzeugend präsentierte sich auch das Licht der LB 120 mit einer exzellenten Farb- und Lichtqualität, jeweils nach Bedarf dimmbar. Auch zeichnet sich die Lampe von TP-Link durch einen vorbildlichen leisen und brummfreien Betrieb aus. Die smarten Wlan-LED-Lampen von TP-Link sind eine Empfehlung für Einsteiger, die ohne großen Aufwand eine Lichtsteuerung einrichten möchten.

 

 

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