Livall BH62: Sportlich und Smart. Der Rennradhelm mit integriertem BT-Headset, LED Rücklicht und Blinker sowie SOS-Benachrichtigungsystem im Alltagstest

 

 
Fahrradhelme werden immer smarter und auch sicherer. Livall hat vor 2 Jahren der BH60/62-Modelle herausgebracht. Schutzhelme erscheinen immer noch vielen Radfahrern als lästiges und vor allem uncooles Fahrradzubehör. Die Helme von Livall schützen zuverlässig vor lebensgefährlichen Kopfverletzungen und werden durch dynamische Muster sogar selbst zum Blickfang. Für eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen außerdem acht an der Helmrückseite angebrachte RGB LEDs, die auf Tastendruck als Rücklichter fungieren. Drei weitere LEDs können als Blinker genutzt werden.

 

Sichtbarkeit im Straßenverkehr: Radhelm mit 14 Rücklicht LED’s, 6 LED Blinker 

Die neuen Helme punkten punkten mit moderner Optik, App-Unterstützung und funktionalem Lenkerschalter mit Schnellbefestigung. Das Unternehmen Livall, möchte mit dem BH62 für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Wir haben den innovativen Helm einem ausgiebigen Praxis-Test unter Alltagsbedingungen unterzogen. Die smarten Funktionen erhöhen Komfort und Sicherheit und weisen in die Zukunft und dürften auch das Wettbewerbsumfeld inspirieren. Der Livall BH62 verspricht eine unglaubliche Funktionsfülle. Wir haben getestet, ob der smarte Fahrradhelm hält, was er verspricht. Dabei haben wir auch auf Komfort und Sicherheit geachtet.


Livall BH62: Smarter Rennradhelm im Dauertest



Livalls Helm BH62 ist ein talentierter Helm der weit über seine Kernkompetenz als Kopfschutz hinaus geht. Der Helm ist mehr als nur ein Kopfschutz, sondern auch Sicherheitsfeature, Entertainment- und Kommunikations-Endgerät.

Fahrradhelme sollten generell bei allen Radtouren – und dies nicht nur von Kindern – getragen werden. Im Ernstfall vermag ein Helm das Leben zu retten. Ein Fahrradhelm schützt bei einem Sturz vor Kopfverletzungen, indem der eingebaute Schaumstoff die Funktion einer Knautschzone übernimmt. Die Energie sowie die Wucht des Aufpralls werden vom Helm absorbiert. Auch wenn es in Deutschland keine Fahrradhelmpflicht gibt, stehen die Kosten für einen Helm in keinem Vergleich zum Nutzen. Zahlreiche Statistiken zeigen, dass Radfahrhelme ernsthafte Verletzungen verhindern können. Viele Verletzungen können durch einen Helm verhindert oder zumindest deutlich vermindert werden: Seien es Platzwunden, Abschürfungen, Prellungen, Gehirnerschütterungen oder auch Schleudertraumata. Neben der passiven Sicherheit bietet der Livall auch einen aktiven Schutz. Erhältlich ist der LivallBH62 nur in einer Größe 55-61 Zentimeter, dafür aber in den neiden Farbausführungen „schwarz-weiß“ und s“chwarz-rot“.  Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 159,99 Euro.

Im Test der smarte Rennradhelm BH62 mit integriertem BT-Headset, LED-Blinkern und Rücklicht sowie Fernbedieung für den Fahrradlenker – Bildnachweis: TestMagazine

 

Sicherheitsfeatures

Hinten am Helm erhöhen LEDs die Sichtbarkeit – rechts und links außen konstant leuchtend, in der Mitte blinkend. Ein Feature, das im Straßenverkehr die Nerven beruhigt und besonders für Ganzjahresfahrer und Pendler interessant ist. Für weitere Sicherheit sorgt ein integrierter Sturzsensor, der im Falle eines Unfalls einen Notfallkontakt informiert. Dazu muss der Helm via Bluetooth mit einer App gekoppelt sein und in dieser vorab ein ebensolcher SOS-Empfänger angelegt werden. In der Praxis musste diese Hilferuf-Funktion von den RB-Testern zum Glück nie in Anspruch genommen werden, die Einrichtung via App funktionierte einfach und selbsterklärend.

 

Lieferumfang Livall BH62

 
  • Helm
  • Fernbedienung
  • Micro-USB Ladekabel
  • Anleitung

 

Immer mehr Radfahrer tragen Helm

Knapp 23 Prozent der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer haben 2019 einen Schutzhelm getragen. Vor allem junge Erwachsene schützen sich immer häufiger mit einem Helm. Das ist ein Ergebnis von Erhebungen, die jährlich im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erfolgen. Die Helmtragequote bei Radfahrenden ist über alle Altersklassen hinweg seit der Vorjahreserhebung, um fast 5 Prozentpunkte auf nahezu 23 Prozent gestiegen und erreicht damit ihren bisherigen Höchststand. Anstiege gibt es insbesondere bei den 17- bis 21-Jährigen (von 8 auf 14 Prozent), bei den 22- bis 30-Jährigen (von 8 auf 18 Prozent) und bei den 31- bis 40-Jährigen (von 15 auf 25 Prozent). Quelle: BASt

Fahrradhelme sollten generell bei allen Radtouren – und dies nicht nur von Kindern – getragen werden. Im Ernstfall vermag ein Helm das Leben zu retten. Ein Fahrradhelm schützt bei einem Sturz vor Kopfverletzungen, indem der eingebaute Schaumstoff die Funktion einer Knautschzone übernimmt. Die Energie sowie die Wucht des Aufpralls werden vom Helm absorbiert. Auch wenn es in Deutschland keine Fahrradhelmpflicht gibt, stehen die Kosten für einen Helm in keinem Vergleich zum Nutzen. Zahlreiche Statistiken zeigen, dass Radfahrhelme ernsthafte Verletzungen verhindern können. Viele Verletzungen können durch einen Helm verhindert oder zumindest deutlich vermindert werden: Seien es Platzwunden, Abschürfungen, Prellungen, Gehirnerschütterungen oder auch Schleudertraumata. Neben der passiven Sicherheit bietet der Livall auch einen aktiven Schutz.

 

 

Inbetriebnahme
 

Die Inbetriebnahme geht schnell. Nach dem Auspacken sollte man den Helm erstmal komplett aufladen. Dazu liegt dem Helm ein USB-Kabel mit proprietären Stecker (warum nicht Micro-USB oder Typ C) anbei. Ein Ladegerät ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs. Hierzu eignet sich aber jedes handelsübliche Handyladegerät. “Power on”, so begrüßt der Livall BH62 Rennrad-Helm mit Roboter-Frauenstimme seine Besitzer, wenn man diesen über den vorderen Taster anschaltet. Anschließend geht es nach dem Einschalten des Helms an das Pairing/Koppeln mit dem Smartphone per Bluetooth. Dies klappte bei uns auf Anhieb unter Android wie auch iOS. Der Helm quittiert dies der Sprachausgabe „Connected“. Zur Nutzung des Helms sollte man sich vorher die kostenlose Smartphone-App „Livall Riding“ (Android/iOS) herunterladen. Für den Fahrradlenker gibt es eine Fernbedienung mit Schnellverschluss per Gummispanner. Diese Fernbedienung ist always on. Die fest integrierte Knopfbatterie soll bis zu zwei Jahre halten. Die Bedieneinheit koppelt sich automatisch mit dem Helm. Soll der Helm lediglich zur Richtungsanzeige per blinken genutzt werden, sind Smartphone und App nicht nötig. Die Länge des Kinnriemen liess sich schnell und einfach der Kopfgröße und Ohrbereich anpassen.

Grundsätzlich gilt: Der Helm muss manuell ein- und ausgeschaltet werden. Die Funk-Fernbedienung für den Lenker ist dagegen ständig auf Bereitschaft.

Die weitergehenden Funktionen stehen dem Livall-BH62-Nutzer erst über die gepairte Verbindung mit der Livall App auf dem Smartphone uinter iOS und Android. Hier können über die App Walkie-Talkie-Kontakte erstellt werden. Zudem die Notfall-Anruffunktion konfiguriert und aktiviert werden. Die App bildet gleichzeitig eine Plattform mit soziales Netzwerk.

 

Technische Daten - Livall BH62 Fahrradhelm
Farben:In den Farben "Schwarz/Rot" und "Schwarz/Weiss" erhältlich
Größen: 55-61cm Kopfumfang
Asin:B07988XLFL
Schutzklasse: EN1078
Modellnummer: 32001027
MaterialHartschalte aus Kunststoff (ABS)
Gewicht:300 g
Geschlecht:
Unisex
Anschlüsse: Micro USB, DC5V/1A, Ladebuchse (5V/0,5A)
FernebedienungBR80 inkl. Batterie und Lenkerbefestigung im Lieferumfang
Akku:
600mAh, 3.7V
Aktive Betriebszeit:
bis zu 10 Stunden
Standby:
bis zu 180 Tage
Ladezeit:2 Stunden
Ladebuchse:magnetisch selbstarretierend
App:
Android und iTunes
Navigation:
Per Smartphone über Komoot oder Google Maps
Anschlüsse: Micro USB, DC5V/1A, Ladebuchse (5V/0,5A)
Bluetooth: BT 4.1; bis zu 10m Reichweite
Mikrofon: „-42db“-Mikrofon mit Windschutz
Lautsprecher: Stereo; 2 x 0,5 W
Hintere Beleuchtung:15 LED-Leuchten
Polsterung:Ja, herausnehmbar
Anpassung an Kopfumfang und KopfformÜber Drehrad
Betriebstemperatur: 0 ° C bis 40 ° C
Abmessungen: 270 x 225 x 165 mm

Preis (UVP):159,99 Euro

 

Belüftung

 

Der Helm ist mit etwa 300 Gramm ein absolutes Leichtgewicht. In Anbetracht der Zusatzfunktionen zeugt dies von konsequentem Leichtbau. Sein Design und die extra leichte Bauweise machen diesen smarten Helm zum perfekten Begleiter auf Rennradtouren. Punkten kann der Helm zudem mit einer guten Belüftung. Bis zu 25 Lüftungsöffnungen sorgen für hervorragende Belüftung bei heißem Sommerwetter. Ein großartiges und funktionelles Design mit einer außergewöhnlich leichten Konstruktion von nur 310 g macht den Livall BH62 zum perfekten Helm für den täglichen Radsport.
  


Vereint Sicherheit, Technik und Design in bester Qualität
 

Rücklicht und Blinkfunktion lassen sich per Knopfdruck wechseln. Das integrierte Bluettooth-Headset mit zwei Micro-Lautsprechern und Microfon erlauben Anrufe in hoher Qualität auch während der Radfahrt über das gekoppelte smartphone zu tätigen oder Navigationsansagen zu empfangen. Dank Lautsprecher und Mikrofon fungiert der BH62 ebenfalls als Walkie-Talkie. So ist zwischen zwei Livall Helmen eine kostenlose Kommunikation ohne Störgeräusche möglich.Im Test erwies sich die Headset-Funktion als zuverlässig. Zum einen überzeugte die Sprachqualität wie aber auch die Ausgabe über die Micro-Lautsprecher dicht am Ohr. Telefonate sind somit auch während der Fahrt möglich.

Der integrierte Sturzsensor Erschütterungen und entsendet im Notfall eine vorab in der App programmierte SOS-Nachricht. Die zahlreichen Features des Livall BH51M Neo werden über eine Smartphone-App und die wasserdichte Fernbedienung genutzt, die sich schnell am Lenker montieren aber auch demontieren läßt. Bricht die Funk-Verbindung zum Smartphone ab, wird der Fahrer durch den sogenannten „Anti-Loss Alarm“ umgehend informiert. Laut Hersteller hält eine Akkuladung je nach Nutzung der Funktionen bis zu 10 Stunden. Im Test konnten wir knapp 10 Stunden validieren.

Gesteuert wird die Gesprächsanahme wie aber auch die Blinkerfunktion über die Livall BR 80 Fernbedienung am Lenker sowie über Tasten am Helm. Mit beiden Händen am Lenker kann so durch die Funktionen navigiert werden und auch beim Musikhören oder Telefonieren können, bedingt durch die offene Bauweise, Umgebungsgeräusche noch problemlos wahrgenommen werden. Die drei Knöpfe am Helm steuern die Funktionen Start (Play, Pause/Stopp, An/Aus), Volume + (nächster Songtitel) und Volume – (vorangehender Songtitel). Mit den Tasten an der Lenkerfernbedienung lassen sich neben den Wiedergabefunktionen auch die acht Vollfarb-LED-Rücklichter sowie die jeweils drei LED-Leuchten rechts und links bedienen. Mit Hilfe der Fernbedienung werden Musiktitel schnell gewechselt, pausiert oder gestartet. Die Fernbedienung erlaubt aber ebenfalls die Nutzung der Walkie-Talkie Funktion, um mit den Teamkollegen jederzeit sprechen zu können. Eine weitere Helm Kontrolle ist möglich mit den Gummiknöpfen an der Vorderseite des Helms von der Unterseite, die zum Ein- und Ausschalten der Lichtsignalisierung dienen, einen Anruf erhalten und die Lautstärke des Lautsprechers Klang einstellen sowie die Auswahl der Titel zu steuern.

Testurteil: Gut – 1.6 – 08/2020

 

Fazit: Ein ultraleichter und smarter Rennradhelm

Livall hat sich der Sicherheit angenommen, ohne dabei auf den Komfort zu verzichten. Die LEDs leuchten etxrem hell und erhöhen auch am Tag die Erkennung von Radfahrern. Zudem beherrscht der Helm zum einen den Versand der SOS-Nachrichten, sobald der eingebaute 3-Achsen-Sensor einen Stoß oder Sturz erkennt. Die einfach zu bedienenden smarten Funktionen wie Freisprechen oder der Audio-Ausgabe sind ein deutliches Sicherheitsplus. Die eingebauten Bluetooth-Lautsprecher und das integrierte Mikrofon im Helm machen eine extrem gute Figur als vollwertiges Headset, um Anrufe mit dem gekoppelten Smartphone während der Fahrt führen zu können. Neben dem guten Design punktet der Helm mit einer hervorragenden Belüftung und hohem Tragekomfort dank seines geringen Gewicht.

 

Livall BH62 - Smarter Rennfahrradhelm

Kommentar verfassen