Feldus 41″ Longboard Drop Through Skateboard von Yorbay im Test – Surfspaß auch auf der Straße

Das Feldus 41″ Longboard Drop Through Skateboard von Yorbay im Test – Bildnachweis: TestMagazine/MOTORMOBILES

 

Belastbar bis 100kg mit T-Tool und Wandhalter

Die Suche nach dem passenden Longboard gestaltet sich durch die riesige Auswahl durchaus schwierig. Gerade Anfänger tun sich schwer genau die Ausrüstung zu identifizieren, die den eigenen Ansprüchen, Skills und Budget-Möglichkeiten entsprechen.

Revival der Longboards

Viele Jahre waren auf unseren Straßen die sogenannten Skateboards nicht mehr  wegzudenken. Mit ihnen ließen sich atemberaubende Kunststücke vollführen. In letzter Zeit gewinnen aber wieder die etwas längere Ausführung dieser Rollbretter, die sogenannten Longboards mit 40 Zoll länge und mehr. Dabei stellen diese eigentlich den Vorläufer der kleineren Skateboards dar und wurden bereits Anfang der 60er Jahren entwickelt. Lange waren diese Boards und ihre Vorzüge bei der Fortbewegung in Vergessenheit geraten.

Ein Longboard (engl. longboard, ‚Langbrett‘) ist streng genommen der  Vorgänger des klassischen Skateboard.  In der Regel bewegt sich die Länge eines Longboards  zwischen 90 und 150 Zentimeter. Es gibt sogar Boards mit über 190 Zentimeter Länge. Dies führt zu einem größeren Achsabstand (wheelbase). Ein weiteres wesentliches Konstruktionsmerkmal sind die Rollen. Beim Longboard werden größere Rollen aus weicherem Polyurethan als normal montiert, damit von unebenem Untergrund herrührende Stöße besser absorbiert werden. Zusammen mit dem erweiterten Achsabstand ermöglichen sie so eine verbesserte Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten.

 

Feldus 41" Longboard von Yorbay
Das Feldus 41" Longboard Drop Through Skateboard von Yorbay im Test - Bildnachweis: TestMagazine/MOTORMOBILES
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Longboards gibt es in verschiedenen Varianten für verschiedene Fahrtechniken. Ihre Fahreigenschaften können zusätzlich durch Veränderungen an Komponenten an die individuellen Bedürfnisse des Fahrers angepasst werden. Longboarden und andere hiermit verwandte und in der Vergangenheit fast in Vergessenheit geratene Stile des Skateboardens (z. B. Downhillskaten, Slalomskaten, Freestyleskaten) erfreuen sich in den letzten Jahren wieder zunehmender Beliebtheit. Das Skaten mit Longboards hat besonders in den USA, Kanada und der Schweiz hohe Zuwachsraten, ähnlich dem Boom der Snowboards vor einigen Jahren. Seit in den 50ern die ersten Surfer in Californien auf die Idee kamen ihre Surfbretter mit Rollen auszustatten, haben sich die Longboards stetig weiterentwickelt. Mittlerweile, erleben Longboards seit der Jahrtausendwende auch in Europa einen neuen Zuspruch. Longboards sind deutlich länger als herkömmliche Skateboards.

Das Deck ist meist aus Holz und besitzt je nach Einsatzgebiet und Gewicht des Fahrers eine höhere oder teilweise auch niedrigere Flexibilität (Flex). Die Eigenschaften der Longboards unterscheiden sich je nach Einsatzgebiet recht stark.
Heute liegen die Longboards wieder voll im Trend und erfreuen sich eines Revival.

Ultimativer Trendsport

Im praxisorientierten Erfahrungsbericht haben wir das realtiv preisgünstige Feldus 41″ Longboard „Drop through“ von Yorbay.  In Deutschland läßt sich das Board bequem per Amazon beziehen. Das Komplettboard ist belastbar bis 100kg.
Geliefert wird das Board zudem mit einem T-Tool und Wandhalter. Die Räder sind leichtgängig und gleichmäßig. Ein Gmmick dieses Board sind die leuchtenden LEDs in den transparenten Rädern. es ist geschmackssache -aber uns hat dies sehr gut gefallen. Diese wird aktiv sobald die Räder sich drehen. So richtig zur Geltung kommt diese effekträder in der Dämmerung oder nachts. Dies sieht klasse aus und der Skatboardfahrer wird zudem besser gesehen. Das Deck ist massiv und  hart ausgeführt.Auch bei Personen mit großem Gewicht biegt es sich nur verhältnismäßig wenig durch.

 

Lieferumfang Feldus 41″
1x Longboard

1x Anleitung auf Deutsch
1x Skateboard T-Tool
1x U-Wandhalter (mit 2 Befestigungsschrauben)

 

 

Lieferumfang

Zum Longboard gehört einmal eine einfache Wandhalterung und ein Tool zum einstellen der Räder. So hat man direkt alles was man als Einsteiger braucht.

Worauf kommt es an?

Vor der Anschaffung steht die Analyse was mit einem Board alles angestellt werden soll. Das Angebot erstreckt sich dabei über Boards zum entspannten Cruisen, über Carving, Dancing und Slalom bis hin zum Freeriding und Downhill. Diese Ausrichtung auf die jeweiligen Disziplinen hat Konsequenzen auf die konstruktiven Elemente und Ausstattung. Auch wenn die Grenzen zwischen sehr ähnlichen Bereichen, wie beispielsweise Freeride und Downhill fließend verlaufen. Allerdings gibt es kein Board, das alle Disziplinen abdecken kann. Dementsprechend kommt der Wahl des richtigen Boards und Setups eine enorme Bedeutung zu.

 

Die Unterseite des Feldus-Longboard ist mit Motiven bedruckt – Bildnachweis: TestMagazine/MOTORMOBILES

 

Das Deck und Flex

Das Deck ist auf der Oberfläche verfügt über eine angeraute Rutschhemmung. Das Board bietet so auch unter extremen Bedingungen einen sicher fixierten Stand. Ein Abrustchen ist somit deutlich rediziert. Der Aufdruck des Longboards auf der Unterseite besteht aus einer hochwertiger Farblackierung und wirkt sehr edel und stylish.

Auf der Unterseite ist der Aufdruck. Dieser ist genau wie auf den Produktbildern. Keine Farbabweichungen, verschmierte Stellen oder Lacknasen. Auf unserem testboard befindet sich ein Hai-Design. Das Deck aus Sperrholz ist massiv und hart ausgeführt. Auch bei Personen mit großem Gewicht biegt es sich nur verhältnismäßig wenig durch.

Die „Flex“ (engl. „flexibility“) bezeichnet die Fähigkeit des Decks sich durchzubiegen. Die Flexstufen sollte sich an Gewicht und Vorliebe des Fahrers orientieren. Schwereren Boardern empfiehlt sich ein Board mit weniger Flex. Der Hersteller empfiehlt beim Feldus-Board ein maximalgewicht von 100 Kilogramm. Es ist darauf zu achten, dass das Deck sich beim Daraufstellen oder Fahren nicht zu sehr durchbiegt. Das Flex eines Boardes bestimmt maßgeblich den Einsatzbereich der Decks. Weiche Decks wie das Feldus 41″ Longboard eignen sich eher für einen langsameren Fahrstil, da diese eine gute Kurvenlage bieten und sich leichter kontrollieren lassen. Härtere Decks eignen sich für sehr hohe Geschwindigkeiten, da sie nicht so schnell ins Schwingungen geraten und zum Schlenkern neigen. Das Feldus-Board überzeugt mit seinen konstruktiven Elementen nebst Materialauswahl. Beim Cruisen und Carven ist es zuweilen erwünscht, dass das Deck spürbar mitfedert, um die Kurveneigenschaften zu verbessern.

Alles in allem hat sich das Board im Test wacker geschlagen. In Anbetracht seines Preises erhält der Kunde ein ausgereiften Board in Top-Qualität. Ein Vergleich zu preislich ähnlich positionierten (vermeintlichen) Schnäppchen gewinnt das Fedlus haushoch. Eher positioniert es sich mit Lonboards in der Preisklasse oberhalb 100 Euro

Vor allem für Einsteiger zum Probieren und Testen erweist sich das Feldus als die ideale Einstiegsinvestition.

 

Asin:B074FS813P
Größe: 104cm x 24cm
Deck:Hartholz verleimt aus 9 Schichten Ahorn
Räder: 70 x 50mm + Aluminium Trucks (Achse) + Blaue LED Rollen mit 78A Rollenhärte
Kugellager:ABEC 7
Härte: 78A
Belastbarkeit von Longboard: Maximal 100 kg
Produktbruttogewicht: 4.25kg
Anwendung: Rauer Boden,Skatepark,Straße,geeignet für die meisten Benutzer Belastbar von U-Wandhalter: maximal 10 kg
Anwendung: Rauer Boden,Skatepark,Straße,geeignet für die meisten Benutzer Belastbar von U-Wandhalter: maximal 10 kg
Preis:45,99 (Amazon)

 

Fazit: Multitalent

Mit dem Feldus-Board handelt es sich um einen echten Allrounder. Es vereint verschiedene Eingenschaften der Boardtypen. Das Board ist in seiner Ausstattung so variabel, das es den Einsatz für viele Fahrstile, Gewichtsklassen und Altersstufen erlaubt. Die Rollen und Achsenkonstruktionen tragen hierzu neben dem Deck bei. Das Board lässt sich päzise fahren und erweist sich auch bei schneller Fahrt als sehr stabil und gut kontrollierbar.Auch ungeübte Fahrer und Anfänger kommen damit leicht um die Kurven. Erstaunlich ist was der Kunde für den Preis als Gegenwert erhält.

 

 

 

 

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