Powerbank Aukey PB-Y3 mit USB-C mit 26.500 mAh im Test

Die Powerbank kann ihre große Kapazität gut verbergen: Wir haben Aukey PB-N15 Powerbank mit AIPower-Technologie, 26.500 mAh Kapazität und kleinem Preis bei Amazon einem Test unterzogen – Bildnachweis: TestMagazine

 

Aulkey Powerbank mit einer großen Kapazität von 26.500 mAh im Test

Die  Powerbank von Aukey punktet mit einer großen Kapazität bei immer noch relativ moderaten Abmessungen. Die externe, wieder aufladbare Batterie für Mobilgeräte verfügt über vier USB-Anschlüsse. Davon sind zwei zum Laden der Powerbank geeignet. Einmal in der Ausführung als Micro-USB (nur In) und einmal als Typ C der zum Laden wie auch Entladen (In/Out) nutzten läßt. Jeder USB-Anschluss bringt über die AIPower-Technologie mit, erkennt also selbstständig die angeschlossenen Geräte und lädt auf selbige abgestimmt. Mit maximal 3,1A sind sowohl iPhone, iPad und iPod als auch Android-Geräte und Kameras schnell geladen. Die PN-Y3 richtet sich vor allem auch an Apple-Nutzer. Zudem beherrscht sie dank ihres USB Typ-C-Ports auch Power Delivery-Laden. Aukey verkauft schon seit Jahren Powerbanks und hat sich darüber bereits einen sehr guten Namen gemacht.
Aukey Powerbank USB-TypC Model PB-Y3
Wir haben Aukey PB-N15 Powerbank mit AIPower-Technologie, 26.500 mAh Kapazität und kleinem Preis bei Amazon einem Test unterzogen - Bildnachweis: TestMagazine
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Optik

Die Powerbank kann ihre große Kapazität gut verbergen. Mit gerundetren Ecken und Kanten im Barrendesign präsentiert sich das Kapazitätsmonster fast als Handschmeicheler.  Die Spaltmaße des Gehäuse könnten etwas hoichwertiger ausgefgührt sein. Der Kunststoff ist aber sehr robust und verträgt auch kleinere Stöße.

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Powerbank von Aukey ist übersichtlich, aber ausreichend. In der Verpackung findet man die Powerbank, einen Schutzüberzug sowie eine Bedienungsanleitung und Garantiekarte (24 Monate). In dieser steht unter anderem, welche Ladung die externe Batterie hat, wenn eine bis vier der Indikator-LEDs aufleuchten (bei kurzem Druck auf den Powerknopf).   

Wozu braucht man eine Powerbank?

Wer länger ohne Steckdose unterwegs ist und eine höhere Kapazität braucht, für den bietet sich der große Reserveakku von Aukey an. Auch lange Touren liefert Der Aukey XXXXX riesige Stromreserven.
Die Powerbanks lassen sich über ihre Kapazität grob in drei Gruppe einteilen. Kleine und handliche Powerbanks mit bis zu 10.000 mAh (Milliamperestunden), mittlere bis 20.000 mAh und große über 20.000 mAh. Der Aukey läßt sich der letzteren Gruppe zuordnen. Zahlreiche Hersteller bieten Powerbanks in vielen unterschiedlichen Größen an: von eher bescheidenen 3.000 bis hin zu stolzen 30.000 Milliamperestunden (mAh) und noch mehr. Powerbanks sind das beste Mittel der Wahl, eines der größten Probleme des mobilen Zeitalters zu lösen: die begrenzte Akku-Kapazität von Smartphones, Tablets und anderer Mobile Devices wie MP3-Player, Digitalkamera usw. Die Notfallakkus erweisen sich  für die tägliche Bahnfahrt zur Arbeit, Diesntreise oder als riesiger Energiespeicher für das lange Wochenende abseits der Zivilisation als sehr hilfreich. Externe Powerbanks sind soetwas wie  die mobile Notsteckdose zum Nachtanken der notorisch schlappen Akkus.

 

Reserveakkus lösen zwar nicht das Problem der zu kleinen Geräteakkus – aber mildern es!



Je nach Kapazität des Akkupacks und der Größe des Handy-Akkus reicht der Notstrom für eine oder für mehrere Ladevorgänge. Die Kapazität des von uns getesteten Aukey PB-Y3 dürfte für 5 bis 8 Nachladungen genügen. Mit der Kapazität steigen naturgemäß Maße und Gewicht der Geräte – und in der Regel auch der Preis. Die typischen Smartphone-Akkus haben eine Kapazität zwischen 2.500 und 30.000 mAh. Allerdings verfügen sie in der Regel über eine Nennspannung von 3,8 Volt, weshalb die Milliamperestunde des Akkupacks streng genommen nicht direkt mit der des Smartphones verglichen werden kann. Wenn man wissen will, wie oft man sein Smartphone mit einem Akkupack aufladen kann, sollte man also lieber auf die Wattstunden schauen. Bei 3.800 mAh und 3,8 Volt kommt man auf rund 13.900 mWh Kapazität für ein einen großen Smartphone-Akku. Hat ein Akkupack eine Kapazität von 26.500 mWh, kann man es also knapp zwei Mal komplett aufladen.

 

Die Powerbank punktet mit großer Kapazität und dem Schnell-Ladestandard Quick Charge  3.0 von Qualcomm. – Bildnachweis: TestMagazine


Der Markt für Powerbanks ist mittlerweile enorm groß geworden

Neben wenigen guten Powerbanks wird auch Menge schrott angeboten, der z.T. aufgerund der Lithium-Zelllen auch nicht ganz ungefärlich ist.Da man sich auf die Herstellerangaben zur Kapazität nicht wirklich verlassen kann, haben wir die Powerbank mit gegebenen Mittels vermessen. Wir wollten wissen, wie viele Milliwattstunden (mWh) Energie beim vollständigen Entladen eines Akkupacks tatsächlich fließen und haben die gemessenen Werte dann mit den Herstellerangaben verglichen.

Dazu haben wir die Powerbank aufgeladen und anschließend an einem Tablet so lange entladen bis sie keinen Strom mehr lieferte.

Welche Angabe ist relevant: mAh oder Wh?

Ein Zusatz-Akku mit 10.000 mAh leistet bei 3,7 Volt genau die gleiche elektrische Arbeit wie ein Akku mit 1.000 mAh bei 37 Volt – nämlich 37 Wh. Die Angabe der Milliamperestunde allein sagt also wenig aus, entscheidend ist die Wattstunde. 10.000 mAh klingen allerdings zweifellos eindrucksvoller als 37 Wh, weshalb die Hersteller wohl deren Angabe bevorzugen. Die Anbieter gehen zunehmend dazu über die Kapazität inzwischen sowohl in Milliamperestunden (mAh) als auch in Wattstunden (Wh) oder Milliwattstunden (mWh) anzugeben.

Viele Hersteller geben zu hohe Werte bei der Kapazität an

Die Kapazität eines Akkus zu bestimmen, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Sie ist zum Beispiel von der Umgebungstemperatur abhängig – bei Kälte liefert ein Akku deutlich weniger Strom als bei Zimmertemperatur. Wir alle kennen das Problem, dass Akkus mit der Lebensdauer kontinuierlich an Kapazität verlieren. Der Akku ist ein typisches Verschleissteil. Und auch beim Laden und Entladen selbst geht Strom verloren, da spielt übrigens die Qualität der USB-Kabel eine große Rolle. Die Energiemenge, die in einen Akku hineinkommt, ist also nie die selbe, die auch wieder rauskommt.

Solche Unsicherheiten machen sich viele Hersteller zu Nutze und übertreiben teilweise ihre Angaben zur Kapazität ihrer Akkupacks – nach dem Motto: Kann ja eh keiner genau nachprüfen. Da die Spannung einen großen Einfluss auf die maximal entnehmbare Energiemenge hat, haben wir versucht, den Ladestand des Test-Tablets während der Messung nicht unter 30 Prozent fallen und nicht über 70 Prozent steigen zu lassen. Denn in einem solchen Bereich reguliert die Ladeelektronik in der Regel nicht den Stromfluss, so dass alle Powerbanks mit der gleichen Spannung entladen wurden.

Wie in fast jedem modernen Gerät mit Akku verhindert auch in Powerbanks eine Elektronik, dass der Akku vollständig entladen wird. Eine gewisse Restmenge an Energie bleibt immer gespeichert, sonst wird der Akku beschädigt. Das ist in der Praxis allerdings irrelevant, da der angesprochene Rest dem Smartphone oder Tablet eben nicht zur Verfügung steht und daher für den Nutzer uninteressant ist.
Außerdem sorgt auch die Umwandlung der Spannung für einen Energieverlust. Die 3,7 Volt des Powerbank-Akkus müssen auf 5 Volt für den USB-Ausgang umgewandelt werden. Das ist die Standard-Spannung für USB-Anschlüsse, nur mit ihr lässt sich ein Smartphone oder Tablet aufladen. Die ungenutzte Restenergie im Akku und Verluste bei der Spannungsumwandlung sorgen nochmals für eine Differenz zwischen den Herstellerangaben und der tatsächlich nutzbaren Kapazität einer Powerbank.

Inbetriebnahme

Der Akku wird mit einer Vorbefüllung von ungefähr 75% geliefert. Vor der ersten Nutzung sollte man den Akku dehslab erstmal komplett aufladen. Das dauert auch bei einem initialen Füllstand von 75% noch relativ lang. Anschließend läßt sich der Notfall-Akku sofort nutzen.

Unsere Messungen haben eine Kapazität nah an der versprochenen Kapazität ergeben. Erstaunt waren wir über die langen Ladezeiten. Diese sind je nach Ladegerät der großen Kapazität des PB-Y3 geschuldet.

 

Gerätename:Powerbank Aukey PB-Y3 USB-C
Asin:B076ZKG63F
Modellnummer: PB-Y3
LadetecxhnologieQuick Charge 3.0
AiPower Adaptive
AnschlüßeMicro-USB Input: 5V 2A
USB-C Input /Output (Power Delivery): 5V 3A, 9V 2A, 12V 2A, 14.5V 2A
USB Output 1 (AiPower): 5V 2.4A
USB Output 2(Quick Charge 3.0): 5-6.5V 3A, 6.5-9V 2A, 9-12V 1.5A
Kapazität: 26500mAh 98,05Wh
Tpy CUSB-C Power Delivery
Abmessungen: 15 x 8,4 x 2,9 cm
Gewicht: 553 g
Preis:58,99 (Stand 14.09.2018 - Amazon [Link])

 

Smartphone-Akku lädt in 30 Minuten fast komplett auf

Mit der Ladetechnologie Quick Charge 3.0 lassen sich kompatible Geräte bis zu 4 mal schneller als bei einer herkömmlichen Aufladung füllen. Vor 3 Jahren stellte Qualcomm seine neue Version seiner Schnellladetechnik für Akkus vor. Dabei ist die neue Version auch erstmalig mit USB Type-C kompatibel. Nunmehr verfügen bereits viele Device den QC-Standard 3.0. Mit Quick Charge 3.0 läßt sich ein moderner Smartphone-Akku in nur 30 Minuten Ladezeit ein Ladestand von 70 Prozent erreichen. Quick Charge 3.0 ist aktuell dabei Quick Charge 2.0 abzulösen, das von vielen Herstellern eingesetzt wird. QC 3.0 ist abwärtskompatibel und kann sich auch auf die beiden Vorgänger-Standards QC und QC 2.0 einstellen. Für QC 3.0 wurde mit Negotiation for Optimum Voltage (INOV) ein neuer Algorithmus entwickelt, der es mobilen Geräten erlaubt, den benötigten Energiebedarf zu regulieren. Dies erhöht die Effizienz der Schnellladetechnik.

Der Ladestandard QC 3.0 ist deutlich flexibler als QC 2.0 und ermöglicht mehr Zwischenschritte bei der Spannungszufuhr. Statt Geräte wie bisher nur fixen Spanmnungsgrößen zu laden, sind jetzt 200-mV-Schritte möglich. Für den Einsatz von Quick Charge muss generell nicht nur das Smartphone oder Tablet mit der Technik bestückt sein, auch das betreffende Netzteil muss damit ausgestattet sein. Oder halt die Powerbak wie das hier bei der PB-Y3 von Aukey der Fall ist.

 

Fazit: Zusatzakku mit tollen Leistungswerten

Mit der Kapazität steigen naturgemäß Maße und Gewicht der Geräte – und in der Regel auch der Preis. Die Aukey PB-Y3 Powerbank mit 26.500 mAh ist ein Zusatzakku mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Die Powerbank erweist sich im Test als äußerst robust und speichert genug Energie, um selbst große Tablets mehrfach wieder aufladen zu können. Zudem beherrscht die PB-Y3 bereits mit Quick Charge 3.0 die neuste Ladetechnologie von Qualcomm. Aufgrund der hohen Kapazität müssen allerdings lange Ladezeit von 12 h und mehr einkalkuliert werden. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Granularität der Füllstandsanzeige mit nur vier LEDs. Diese beiden Schwächen haben ein Testergebis „Sehr Gut“ verhindert. Punkten kann die Powerbank allerdings mit ihren guten Preis-/Leistungsverhältnis und einer Kapazität die nah an den Herstellerangaben liegen.

 

Bildnachweis: TestMagazine

 

 

Aukey Powerbank USB-TypC Model PB-Y3

 

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